A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

All Inclusive

Fitness auf dem Sonnendeck, eine Polonaise durch den Speisesaal, den Fototermin mit dem Kapitän oder einen Schönheitswettbewerb für Jung und Alt. Das alles und viel mehr bietet eine Kreuzfahrt. Für Spass ist rund um die Uhr gesorgt, und das eigene Hotelzimmer schwimmt mit. Das Geschäft boomt, Vergnügungsferien auf hoher See liegen im Trend. Was am Ende bleibt, sind Unmengen von digitalen Erinnerungsbildern und die Abgaswolke am Horizont.

Corina Schwingruber Ilić

Geboren 1981 in Werthenstein. 2004–2006 Studium an der Hochschule der Künste Basel und an der Kunstakademie in Belgrad. 2006–2009 Studium an der Hochschule Luzern – Design & Kunst, Studienrichtung Video. Seit 2010 freischaffende Filmemacherin und Cutterin. 2017 Mitgründerin von Pro Short (Verband Kurzfilm Schweiz).

Filmografie: I ove je Beograd (2009), Baggern (2011), Kod Ćoška (2013, Koregie), Just Another Day in Egypt (2015, Koregie), Ins Holz (2017, Koregie), All Inclusive (2018)

Regie

Corina Schwingruber Ilić

Buch

Corina Schwingruber Ilić

Kamera

Nikola Ilić

Schnitt

Corina Schwingruber Ilić

Ton

Robert Büchel

Musik

Heidi Happy

Produktion

Freihändler Filmproduktion GmbH,
Stella Händler

Jahr

2018

Länge

10 Min, Dokumentarfilm

Coyote

Coyote erzählt von einem Kojoten, der seine Familie durch eine Wolfsattacke verliert. Geplagt von Angst, Wut und Trauer findet er in der Wüste Hilfe bei einem Dämon. Der Dämon gibt dem Kojoten in der Parallelwelt eine zweite Chance, seine Familie zu rächen. Doch der Kojote verdrängt das Erlebte und wird zunehmend von Wahnvorstellungen verfolgt. Er hält der emotionalen Belastung nicht mehr stand, das Böse nimmt immer mehr von ihm Besitz, bis der Kojote in einer unkontrollierten Gewaltwelle über die Wölfe herfällt. Der Dämon bekommt, was er will, und der Kojote kehrt in seine Welt zurück. In Gedanken bei seiner Familie, schreitet der Kojote alleine durch die Wüste und trägt in der Nacht für immer einen Schatten des Dämons mit sich herum.

Lorenz Wunderle

Geboren 1983 in Luzern, gelernter Hochbauzeichner. 2013 BA Animation 2D und 2015 MA in Vertiefung Animation an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Seit 2015 als Trickfilmzeichner und Filme­macher tätig.

Buch & Regie

Lorenz Wunderle

Animation

Aira Joana, Etienne Mory, Fela Bellotto, Julia Munz, Lorenz Wunderle

Hintergründe

Remo Scherrer

Compositing

Joder von Rotz, Lorenz Wunderle, Sebastian Willener

Ton

Moritz Flachsmann, Thomas Gassmann

Musik

Rahel Zimmermann

Produzent

Ramon Schoch, YK Animation Studio GmbH

Koproduktion

Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Gabriela Bloch Steinmann

Jahr

2018

Länge

9 Min 55 Sek, Animationsfilm

Das Leben vor dem Tod

«70 ist genug!», sagt Armin und nimmt Leben und Tod in die eigene Hand. Mit dieser Ansage bringt er die Freundschaft zu Nachbar Goffredo ins Wanken. Goffredo, der kunstsinnige Praktiker, fordert Armin heraus, dieser kontert messerscharf.

Zwei Welten und zwei Lebensmodelle prallen aufeinander. Ein herzhafter Streit entbrennt, in dem die beiden Exil-Deutschschweizer immer mehr Ähnlichkeiten offenbaren. Eine Geschichte von Abneigung und Liebe, von Verständnis und Sturheit. Und ein Film über das Filmemachen. Auch der Regisseur, Goffredos Sohn, wird zum Protagonisten: Ob jung oder alt, der Tod betrifft uns alle. Ein einzigartiges, dokumentarisches Kammerspiel in einem kleinen Tessiner Bergdorf.

Romana Lanfranconi

Geboren 1980 in Luzern. 2006 Diplom an der Fachklasse Film|Video an der Zürcher Hochschule der Künste. Weiterbildungen im Bereich Filmbildung und 2014 CAS Art Direction an der Hochschule Luzern. Seit 2008 als Produzentin und Regisseurin beim Filmkollektiv Voltafilm tätig. Seit 2014 Mitinhaberin der Voltafilm GmbH, die den Film Das Leben vor dem Tod koproduzierte.

Filmografie (Auswahl): Die Einweicher (2006, Regie), 600 Jahre Spital Biel (2015, Regie und Produktion), Langi Ziit (2016, Regie), Wir bleiben (2016, Regie und Produktion), Gleichstellen – eine Momentaufnahme (2016, Regie und Produktion), Diverso (2017, Regie und Produktion), Das Leben vor dem Tod (2018, Produktion), Geschwisterkinder (2018, Regie)

Buch & Regie

Gregor Frei

Kamera

Gregor Frei, Goffredo Frei, Simon Guy Fässler, Aladin Hasic

Schnitt

Stephan Heiniger, Katharina Bhend

Dramaturgie

Gregor Frei, Stephan Heiniger

Ton

Marco Viale, Rico Andriolo

Musik

Klaus Gesing, Kapelle Treibsand, Marco Zappa

Stimme

Peter Jecklin

Grafik

Kaspar Flückiger

Grading

Laurent Kempf

Produktion

Hiddenframe GmbH, Gregor Frei

Koproduktion

Voltafilm GmbH, Romana Lanfranconi;
Schweizer Radio und Fernsehen SRF,
Urs Augstburger

Jahr

2018

Länge

107 Min, Dokumentarfilm

Sprache

Schweizerdeutsch, Deutsch

Di chli Häx

Die kleine Hexe hat ein grosses Problem: Sie ist erst 127 Jahre alt und damit viel zu jung, um in der Walpurgisnacht mit den anderen Hexen auf dem Blocksberg zu tanzen. Deshalb schleicht sie sich heimlich auf das wichtigste aller Hexenfeste – und wird sofort ertappt! Zur Strafe muss sie innerhalb eines Jahres alle 7892 Zaubersprüche aus dem grossen magischen Buch auswendig lernen. Doch Fleiss und Ehrgeiz gehören nicht zu ihren Stärken. Obendrein versucht die böse Hexe Rumpumpel mit allen Mitteln zu verhindern, dass die kleine Hexe ihr grosses Ziel erreicht. Gemeinsam mit ihrem sprechenden Raben Abraxas will die kleine Hexe herausfinden, was eine gute Hexe ausmacht. Und damit stellt sie die gesamte Hexenwelt auf die Probe …

Lukas Hobi & Reto Schaerli

Die Geschäftsleitung der Zodiac Pictures bilden die beiden Produzenten Lukas Hobi und Reto Schaerli. Beide waren ursprünglich in der kaufmännischen Branche tätig, bevor sie vor mehr als 17 Jahren als Quereinsteiger in der Filmproduktion Fuss fassten. Bis heute haben sie gemeinsam mehr als 30 Spielfilme produziert.

Eine ihrer ersten Produktionen, Achtung, fertig, Charlie!, avancierte 2003 zum erfolgreichsten Schweizer Film seit Jahrzehnten. Neben diversen Publikumserfolgen wie Heidi realisierten die Produzenten auch ambitionierte Filme wie Stationspiraten, Traumland oder Die göttliche Ordnung, wobei Letzterer über ein Jahr in den Kinos lief. Als gebürtige Luzerner waren die beiden ausserdem leidenschaftliche Tatort-Produzenten und mit dem historischen Zweiteiler Gotthard haben sie 2016 ihr bisher grösstes Projekt zum Abschluss gebracht.

Regie

Michael Schaerer

Drehbuch

Matthias Pacht, nach dem Roman von Otfried Preussler

Kamera

Matthias Fleischer

Schnitt

Wolfgang Weigl

Ton

Patrick Storck

Musik

Diego Baldenweg, mit Nora und Lionel Baldenweg

Produktion

Zodiac Pictures Ltd.

Koproduktion

Schweizer Radio und Fernsehen SRF; Claussen+Putz Filmproduktion GmbH

Jahr

2018

Länge

103 Min, Spielfilm

Sprache

Schweizerdeutsch

Die göttliche Ordnung

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Der Dorf- und Familienfrieden gerät jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen.

Lukas Hobi & Reto Schaerli

Die Geschäftsleitung der Zodiac Pictures bilden die beiden Produzenten Lukas Hobi und Reto Schaerli. Beide waren ursprünglich in der kaufmännischen Branche tätig, bevor sie vor mehr als 17 Jahren als Quereinsteiger in der Filmproduktion Fuss fassten. Bis heute haben sie gemeinsam mehr als 30 Spielfilme produziert.

Eine ihrer ersten Produktionen, Achtung, fertig, Charlie!, avancierte 2003 zum erfolgreichsten Schweizer Film seit Jahrzehnten. Neben diversen Publikumserfolgen wie Heidi realisierten die Produzenten auch ambitionierte Filme wie Stationspiraten, Traumland oder Die göttliche Ordnung, wobei Letzterer über ein Jahr in den Kinos lief. Als gebürtige Luzerner waren die beiden ausserdem leidenschaftliche Tatort-Produzenten und mit dem historischen Zweiteiler Gotthard haben sie 2016 ihr bisher grösstes Projekt zum Abschluss gebracht.

Regie

Petra Volpe

Drehbuch

Petra Volpe

Kamera

Judith Kaufmann

Schnitt

Hansjörg Weissbrich

Ton

Patrick Storck

Musik

Annette Focks

Produktion

Zodiac Pictures Ltd.

Koproduktion

Schweizer Radio und Fernsehen SRF; Teleclub AG

Jahr

2017

Länge

96 Min, Spielfilm

Sprache

Schweizerdeutsch

Die Kinder von Babel

Ein Kinderorchester aus dem Luzerner Untergrund-Quartier macht sich auf den Weg nach Zürich in die berühmte Tonhalle. Das interkulturelle Musikprojekt «BaBeL-Strings» hat diesen Kindern mit Migrationshintergrund ein musikalisches Abenteuer eröffnet. Während eines Jahres haben sie mit Fleiss und Ausdauer auf ihren Instrumenten geübt und in der klassischen Musik eine gemeinsame Sprache gefunden. Die Filmemacherin Lena Mäder begleitet Taymaz, Sofiia, Apsarah, Loghithan, Omar und Gabriele auf dieser berührenden Reise zu einem grandiosen Concerto finale.

Lena Mäder

Geboren 1984 in Luzern. Arbeitete mehrere Jahre als Kindergartenlehrperson und entschied sich 2010 für ein weiteres Studium. 2014 absolvierte sie den BA Film an der Hochschule Luzern – Design & Kunst. Im Sommer 2017 schloss sie mit dem Film Die Kinder von Babel den  Film mit der Vertiefung Realisation Dokumentarfilm an der Zürcher Hochschule der Künste ab. Seitdem arbeitet sie als freischaffende Regisseurin im Bereich Dokumentarfilm.

Filmografie: Orcun (2013), Blaulicht (2014), Pilatus (2015), Die Kinder von Babel (2017)

Regie

Lena Mäder

Buch

Lena Mäder

Kamera

Roman Hodel

Schnitt

Andreas Winterstein

Ton

Salome Wüllner

Produktion

Zürcher Hochschule der Künste, Unico Film

Jahr

2017

Länge

49 Min, Dokumentarfilm

Sprache

Deutsch, Schweizerdeutsch, Tamil, Farsi, Russisch
Deutsche Untertitel

Hamama und Caluna

Hamama und Caluna haben in ihrem Heimatland alles hinter sich gelassen. Gestrandet in einer Zeltstadt in Norditalien, beschliessen sie bei Nacht und Nebel die geschlossene Schweizer Grenze über die Alpen zu passieren.

Andreas Muggli

Geboren 1990 in Zürich, aufgewachsen in Schaffhausen und wohnhaft in Luzern. Matura und Lehre als Chemielaborant. Videostudium an der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Filmografie: Josh (2015), Wo der Euphrat in die Sava mündet (2016), Hamama & Caluna (2018), Ayana (Arbeitstitel, geplant für 2020)

Regie, Kamera, Ton, Schnitt

Andreas Muggli

Zeitraffer

Fabian Werren

Musik

Tarek Schmidt

Tonmischung

Beni Mosele

Produktion

Studienrichtung Video, Hochschule Luzern – Design & Kunst, Edith Flückiger

Jahr

2018

Länge

22 Min, 40 Sek, Dokumentarfilm

Sprache

Deutsch, Oromo, Englisch
Deutsche Untertitel

Ins Holz

Heutzutage gibt es nur noch einen Ort in der Schweiz, wo professionell Holz geflösst wird. Am Ägerisee findet alle vier Jahre ein Holzschlag auf der Seite des Bergwaldes statt. Die beiden Korporationen Unterägeri und Oberägeri und deren Mitglieder sind die Besitzer des Waldes und arbeiten zusammen. Die gefällten Stämme müssen entweder über das Wasser oder die Luft wegtransportiert werden. Über den See ist es zwar sehr aufwendig, doch immer noch wesentlich günstiger als mit dem Helikopter; der Holzpreis ist ja seit Jahren tief. Gleichzeitig ist es eine traditionelle Arbeit, deren Handgriffe von Generation zu Generation weitergegeben werden und erhalten bleiben.

Die Topographie lässt keinen sinnvolleren Arbeitsablauf zu, als die gefällten Baumstämme direkt in den Ägerisee zu leiten. Die ca. 400 Stämme werden im See schwimmend während zwei Monaten zu einem wachsenden Floss zusammengebunden und am 3. März (Stichtag) vom Ufer des Bergwaldes mit zwei Motorbooten nach Unterägeri gezogen.

Thomas Horat

Geboren 1964 in Schwyz, Autodidakt, der 2003 nach diversen Praktika in der CH-Filmszene mit der Gründung von Mythenfilm an seinem ersten Kino-Dokumentarfilm Wätterschmöcker zu arbeiten begann. Der Film wurde im Eigenverleih erfolgreich in den Kinos der Schweiz und Österreich gezeigt sowie an verschiedenen internationalen Festivals. Auch der zweite Kino-Dokumentarfilm Alpsummer war sehr erfolgreich in den Kinos und gewann an Festivals in den USA mehrere Preise. Sein Kurzfilm Ins Holz (Koregie mit Corina Schwingruber Ilić) wurde an internationalen Festivals auf allen Kontinenten gezeigt. Mythenfilm als Filmproduzent hat sich zum Ziel gesetzt, das Innerschweizer Filmschaffen zu beleben.

Filmografie: Wätterschmöcker (2010), Rock’n’Roll Kingdom (2013), Alpsummer (2013), Vom Flössen am Ägerisee (2016), Ins Holz (2017), Das Schmieden von Trychlen (2018), matkalla (2018), Die Rückkehr der Wölfe (2019)

Koregie

Thomas Horat

Koregie

Corina Schwingruber Ilić

Buch

Thomas Horat, Corina Schwingruber Ilić

Kamera

Luzius Wespe

Schnitt

Corina Schwingruber Ilić

Ton

Simon Graf

Sounddesign

Oswald Schwander

Produktion

Mythenfilm, Thomas Horat

Jahr

2017

Länge

13 Min, Dokumentarfilm

Sprache

Schweizerdeutsch

Köhler nächte

Fränz Röösli sitzt am Holztisch in der Hütte neben seinem Kohlplatz und hängt in der dunklen Nacht seinen Gedanken nach. Dazu gibt es Kafi Schnaps gegen die bleierne Müdigkeit. Seit fast zwei Wochen wacht er Tag und Nacht über seinen rauchenden Meiler, in dessen Innerem sich Holz zu Kohle verwandelt. Zwischendurch gönnt sich Fränz zwei Stunden Schlaf, bevor er erneut auf den «Haufen» steigen muss, neue Löcher sticht und den daraus steigenden Rauch ­beobachtet.

Der Dokumentarfilm Köhlernächte ist eine Reise in den Kulturraum der Köhler im luzernischen Entlebuch, dem einzigen Gebiet in Westeuropa, wo heute noch aktiv im Verbund, kommerziell im Meilerverfahren geköhlert wird. Der dumpfe Knall der gefällten Bäume, die zu Boden stürzen, das helle Klacken der Holzscheite, die auf einen Stapel geworfen werden, oder das rotzige Aufheulen der Motorsägen gehören genauso in diese archaische Waldlandschaft wie die schwarzen, beinahe sakral anmutenden Meiler und die vom Rauch vernebelten Mondnächte.

Robert Müller

Geboren 1962 in Geuensee. Nach der Ausbildung zum Bildhauer Studium an der Ecole supérieure d’art visuel Universität Genf. Seit 1986 Atelier und Studio in Buttishlolz, Luzern. Produktion von Animations- und Dokumentarfilmen sowie Kunstprojekte. Mitglied Visarte Schweiz, Schweizer Trickfilmgruppe (STFG), Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz (FDS).

Filmografie (Auswahl): Alice (Animationsfilm, 1998), 8 Objekte für Musik und Film (Kunstprojekt, 2000), Abgedreht, ein Heimatfilm (Dokfilm, Koregie, 2002), Faustrecht (Dokfilm, Koregie, 2006), Über den Tag hinaus (Animationsfilm, 2010), Die Wiesenberger (Dokfilm, Produktion, 2012), Bei Wind und Wetter (Animationsfilm, Beratung, 2016), Köhlernächte (Dokfilm, 2017)

Regie

Robert Müller

Buch

Robert Müller

Kamera

Pio Corradi

Musik

Fritz Hauser

Ton

Thomas Gassmann, Simon Graf, Salome Wüllner

2. Kamera

Luzius Wespe, Robert Müller

Schnitt

Kathrin Plüss, Mirella Nüesch

Mischung

Magnetix, Guido Keller

Color Grading

Lab54, Ueli Nüesch

Produktion

Zeitraum Film, Carola Kutzner, Mirjam Gautschi

Jahr

2017

Länge

93 Min, Dokumentarfilm

Sprache

Schweizerdeutsch, Französisch, Italienisch
Deutsche Untertitel

Kuap

Eine Kaulquappe verpasst die Entwicklung zum Frosch und bleibt alleine zurück, doch im Weiher gibt es viel zu erleben und der nächste Frühling kommt bestimmt. Eine kleine Geschichte über das Grosswerden.

Nils Hedinger

Nils Hedinger Trickproduktion hat seit 2011 ihren Geschäftssitz in Luzern und produziert Auftrags- sowie unabhängige Animations­filme. Nils Hedingers Timber gewann 2015 den Schweizer Filmpreis in der Sparte «Bester Animationsfilm» und wurde international an über hundert Festivals gezeigt. Die jüngste Produktion Kuap ist mit bisher drei Preisen und vierzig Festivals gut in die Auswertungsphase gestartet.

Regie

Nils Hedinger

Buch

Nils Hedinger

Kamera

Antonia Meile

Ton

Thomas Gassmann

Musik

Julian Sartorius

Animation

Simon Eltz, Fela Bellotto, Nils Hedinger

Produktion

prêt-à-tourner Filmproduktion GmbH

Koproduktion

Nils Hedinger Trickproduktion

Jahr

2018

Länge

7 Min, Animationsfilm

Living like Heta

Heta lebt mit ihrer Robbe in ihrem ganz besonderen Haus, mit eigenartigen Räumen und endlosen Gängen. Ihr ganzes Leben besteht aus sorgfältig geplanten und ausgeführten Routinen. Als diese plötzlich durcheinandergebracht werden, bröckelt Hetas Welt, bis sie sich zu einem unwider­ruflichen Entschluss gezwungen sieht.

Isabella Luu

Geboren 1993 in Luzern. 2014–2017 Studium Bachelor of Arts in Film mit Vertiefung in Animation (2D) an der Hochschule Luzern – ­Design & Kunst. 2017–2019 Master of Arts mit Vertiefung Art Teaching an der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Filmografie: Ned scho wieder (2014), Why the Fuck is She Home Alone? (2016), Living Like Heta (2017)

Regie

Bianca Caderas, Isabella Luu, Kerstin Zemp

Ton

Thomas Gassmann, Giulia Schlüchter, Bill Bühler

Musik

Moritz Widrig

Produktion

Hochschule Luzern – Design & Kunst

Jahr

2017

Länge

6 Min 12 Sek, Animationsfilm

Lotto

Auf Philipp ist Verlass. Daran haben sich die Kollegen bei der Regionalzeitung genauso gewöhnt, wie sein kauziger Vater Walter. Dieser hat nach einer Krebsdiagnose nur noch ein paar Wochen zu leben, und obwohl Philipps Schwester sofort aus Berlin anreist, verschlechtert sich sein Gesundheitszustand rapide. Um die Lebensgeister seines Vaters noch einmal zu wecken, behauptet Philipp, Walter habe im Lotto gewonnen. Das wirkt. Der passionierte Spieler ist bald wieder voller Tatendrang: Endlich kann er seine Schulden zurückbezahlen und seinen Freunden ein paar langersehnte Wünsche erfüllen. Niemand traut sich, die Notlüge aufzudecken, und Philipp zahlt und zahlt, bis er einfach nicht mehr kann.

Peter Freiburghaus

Peter Freiburghaus (*1947) hat an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Bern studiert. Er trat in verschiedenen Theaterprojekten im In- und Ausland auf und verkörpert eine Hälfte des erfolgreichen Komikerduos Duo Fischbach. 2013 wurde er für den Film entdeckt: Für seine Hauptrolle im -Fernsehfilm Nebelgrind wurde er mit dem Schweizer Fernsehfilmpreis ausgezeichnet. Es folgten Rollen beim Tatort und in diversen Fernseh- und Kinospielfilmproduktionen. Peter Freiburghaus wohnt seit 1995 in der Innerschweiz, wo er unter anderem das Theater Duo Fischbach in Küssnacht SZ mitgründete.

Regie & Drehbuch

Micha Lewinsky

Kamera

Pierre Mennel

Schnitt

Bernhard Lehner

Ton

Christoph Ulbrich

Musik

Ephrem Lüchinger

Produktion

Zodiac Pictures Ltd.

Koproduktion

Schweizer Radio und Fernsehen SRF

Jahr

2017

Länge

90 Min, Spielfilm

Sprache

Schweizerdeutsch

Rewind Forward

Justin war stets gut darin, sich seiner eigenen Geschichte zu entziehen. Erst als er die Videos seines Vaters entdeckt und seine Mutter darin zum ersten Mal jung und gesund sieht, holt ihn seine Vergangenheit ein und bringt ihn dazu, sich mit dem Unglück seiner Familie auseinanderzusetzen. Als Justin vierjährig war, erlitt seine Mutter einen Schlaganfall, war fortan teilgelähmt und konnte nicht mehr sprechen. Nun, wo sein Vater tot ist, ist sie die Einzige, an die er sich mit seinen Fragen noch wenden kann. Obwohl sie nur noch mithilfe eines Schreibcomputers kommunizieren kann, ist sie scharfsinnig und geistreich. Justin beginnt eine Verbindung zwischen der Mutter, nach der er sich immer gesehnt hat, und der Frau, die im Rollstuhl sitzt, herzustellen.

Corina Schwingruber Ilić

Geboren 1981 in Werthenstein. 2004–2006 Studium an der Hochschule der Künste Basel und an der Kunstakademie in Belgrad. 2006–2009 Studium an der Hochschule Luzern – Design & Kunst, Studienrichtung Video. Seit 2010 freischaffende Filmemacherin und Cutterin. 2017 Mitgründerin von Pro Short (Verband Kurzfilm Schweiz).

Filmografie: I ove je Beograd (2009), Baggern (2011), Kod Ćoška (2013, Koregie), Just Another Day in Egypt (2015, Koregie), Ins Holz (2017, Koregie), All Inclusive (2018)

Regie

Justin Stoneham

Autoren

Justin Stoneham, Kaleo La Belle

Kamera

Andi Widmer

Erzähler

Justin Stoneham

Montage

Corina Schwingruber Ilić

Filmmusik

Heidi Happy

Ton

Nicolas Nagy

Sounddesign & Mischung

Oswald Schwander

Produktion

La Belle Film GmbH

Koproduktion

Schweizer Radio und Fernsehen SRF

Jahr

2017

Dauer

24 Min, Dokumentarfilm

Sprache

Schweizerdeutsch

Rue de Blamage

Die «Rue de Blamage» – so wird die Basel­strasse im Volksmund genannt – ist eine lärmige Ausfallstrasse in Luzern, mit zwanzigtausend Autos pro Tag, eingezwängt zwischen Gütschberg und Bahngeleisen. Wer an dieser Strasse seine Bleibe findet, lebt nicht im Rampenlicht der Gesellschaft. Hier führt man – wie die Strasse auch – ein Schattendasein. Daniele versucht, sein Leben als Vater in den Griff zu bekommen. Amal bangt um ihre Tochter, die sie bei ihrer Flucht in Damaskus zurücklassen musste. Beim Kreuzstutz plagt sich Christoph mit seinem monumentalen Vorhaben, für den pensionierten Strassenkehrer Heinz ein würdiges Denkmal zu schaffen. Und Connie, die gelangweilte Bordellbesitzerin, kommt unverhofft zu einem neuen Fetisch. Jeden Tag inszeniert die Realität neue Wendungen und Dramen – und zwei Kilometer Asphalt spiegeln das Leben im Bauch einer ­Schweizer Kleinstadt wider.

Christina Caruso

Christina Caruso, geboren 1962, Studien­abschluss 1989 an der Hochschule für Künste Berlin, Abteilung Theaterpädagogik. Arbeitet als Theaterpädagogin und Jugendarbeiterin in Luzern. Seit 2007 ist sie zudem als Produzentin, Drehbuchautorin und Produktionsleiterin in der Zusammenarbeit mit Aldo Gugolz (Berlin) bei Revolumenfilm in Luzern tätig.

Filmografie: Wir zwei (2009), Stets gerne für Sie beschäftigt, … (2011), Entführt und Erpresst (2011), S’Jugi (2015), Rue de Blamage (2017), Gras im Kopf (2018)

Regie

Aldo Gugolz

Buch

Christina Caruso, Aldo Gugolz

Kamera

Adrian Stähli und Susanne Schüle

Schnitt

Andreas Zitzmann

Ton

Jean Pierre Gerth

Produktion

Hugofilm Productions GmbH

Koproduktion

Schweizer Radio und Fernsehen SRF; 3SAT

Jahr

2017

Länge

83 Min, Dokumentarfilm

Sprache

Schweizerdeutsch, Deutsch, Arabisch
Deutsche Untertitel

Super sonic Airglow

Zwei weltbekannte experimentelle Bands schlossen sich im Jahr 2010 mit einem Kraftakt zwischen offener Improvisation, Rock, Post Industrial und Jazz zu einer internationalen, Aufsehen erregenden Tournee zusammen. Für das Projekt «More to come (for additional confusion)» liessen die sieben charakterstarken Musiker von The Young Gods (Genf, Fribourg, Lausanne) und Koch-Schütz-Studer (Luzern, Biel) keine Regeln gelten – ausser der, ihre individuellen Grenzen, Stile und Erfahrungen jeden Abend radikal aufs Spiel zu setzen.

Stefan Davix und Karim Patwa hielten auf und hinter den Bühnen visuelle Momente und musikalische Ereignisse fest. Ihre adäquate Montage aus über 100 Stunden Filmmaterial gibt Einblicke in das eigentlich nur live erlebbare Projekt und untersucht die Spannung und Magie jener Momente, in denen Kunst entsteht.

Stefan Davi / Davix

Geboren 1966 in Luzern. Studium der Bildenden Kunst (1985–1987) und Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Video (1992–1995) an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Luzern. Beschäftigt sich vorwiegend mit abstrakter Malerei, Fotografie, Film/Video, Sound und ihren möglichen installativen Verknüpfungen.

Filmografie: Mutant® 13 (1994), –30° (1995), T 2000 (2000), 1545 – quinze quarante-cinq (2006), Spass ohne Ende (2012), Supersonic Airglow (2017)

Regie

Davix, Karim Patwa

Buch

Davix, Karim Patwa

Kamera

Davix, Karim Patwa

Schnitt

Stefan Kälin

Ton

Marco Teufen, Peter von Siebenthal, Fredy Keil

Dubbing Mix

Jonas Cslovjecsek

Musik

The Young Gods und Koch-Schütz-Studer

Produktion

Studio Impossible, Luzern

Jahr

2017

Länge

51 Min, Dokumentarfilm

Sprachen

Deutsch, Englisch, Französisch
Deutsche Untertitel